Unsere Hoffnung stärken

Netzwerk Diakonat mit Zukunftsperspektiven - Mitgliederversammlung und Tagung

Im Forum Pallotti in Vallendar fand am Wochenende die Mitgliederversammlung des Netzwerks Diakonat der Frau statt. In Anlehnung an das Heilige Jahr erlebten sich die Frauen als Pilgerinnen der Hoffnung. Zum Studientag war die Schweizerin Helena Jeppesen-Spuhler, Synodalin der Weltbischofssynode, per Zoom zugeschaltet. Sie berichtete lebendig von ihren Erfahrungen in der Weltsynode und notwendigen weiteren Schritten auf dem Weg hin zu einer synodalen, gerechten Kirche. „Wir Frauen sollten uns noch mehr einbringen und unsere Möglichkeiten intensiver nutzen“, war ihr Fazit. Sie bestärkte das Netzwerk darin, die bestehenden internationalen Kontakte weiter auszubauen. Dieser Austausch bleibt wichtig, um Berufungen von Frauen weltweit sichtbar zu machen.
Im Anschluss zeichnete Professorin Dr. Margit Eckholt aus Osnabrück die Entwicklung seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil über die verschiedenen Synoden und den Synodalen Weg bis heute. Ausgehend von Madeleine Delbrêls Aussage „In uns vollzieht sich das Sakrament deiner Liebe“ entwickelte sie Hoffnungsperspektiven: „Auf dem Hintergrund der Erneuerung der Ämtertheologie auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird es darum gehen, den Frauendiakonat als eigenständiges sakramentales Amt weiter zu erschließen […] im Sinne des barmherzigen und befreienden Evangeliums Jesu Christi, und das heißt einer diakonischen Kirche.“ Es gehe darum, diese Gnadenchance für die gesamte Kirche zu erkennen und zu ergreifen.

Im intensiven Austausch zu beiden Impulsen erarbeiteten die Teilnehmenden Handlungsoptionen für die weitere Arbeit des Netzwerks.
In der Mitgliederversammlung wurden zwei langjährige verdiente Vorstandsmitglieder mit großem Dank verabschiedet. Dies war zum einen Prof. Dr. Dr. hc mult Peter Hünermann, der als Pionier im Einsatz für den sakramentalen Diakonat der Frau Grundlagen für die theologische Diskussion gelegt und beharrlich vertreten hat. Außerdem beendete Gabriele Greef ihre Vorstandstätigkeit, die auch Mitglied des Leitungsteams der dritten Fortbildung „Diakonische Leitungsdienste für Frauen“ war.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Frau Prof. Dr. Dr. hc Margit Eckholt sowie Elvira Rich-Armas.
Mit dem Rückenwind des Studientages „Unsere Hoffnung stärken“ wird sich das Netzwerk auch in Zukunft in die kontroversen Diskussionen um Ämter und Dienste der Kirche konstruktiv einbringen.
 

Downloads und Link:

  • Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
  • Den Tätigkeitsbericht des Vorstandes für die Jahre 2023 - 2025 gibt es hier.
  • Link zur Bildergalerie bei Flickr.

 

 

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Der neue Vorstand des Netzwerkes Diakonat der Frau.
Der neue Vorstand des Netzwerkes Diakonat der Frau: Stefanie Heller, Frau Prof. Dr. Dr. hc Margit Eckholt, Elvira Rich-Armas und Dr. Jutta Mader-Schömer (Vorsitzende) - v.l.n.r.