Netzwerk Diakonat der Frau

    Start Arbeitshilfen

    Abschlußfeier des 2. Diakonatskreises für Frauen "Leitungsdienste in einer diakonischen Kirche", 2006 in Waldbreitbach

     

    Gegenüber der Zeitung "Neues Ruhr-Wort" sagte Irmentraud Kobusch, Vorsitzende Netzwerk Diakonat der Frau, am 3. August 2016:

    "Es ist erfreulich, dass Rom die Einrichtung der Kommission unter Leitung der Glaubenskongregation relativ zügig auf den Weg gebracht hat. Erfreulich ist auch die paritätische Besetzung der Kommission mit Frauen und Männern, mit Theologinnen und Theologen, die unterschiedliche Perspektiven in die Arbeit einbringen werden. Einige von ihnen stehen bekanntermaßen dem Diakonat der Frau skeptisch gegenüber, andere setzten sich seit Jahren für den Diakonat der Frau ein.
    Für dringend erforderlich halte ich es allerdings, dass die Kommission nicht nur den Blick in die Vergangenheit richtet, also untersucht, welche Aufgaben Diakoninnen in der frühen Kirche hatten, sondern dass auch der Blick nach vorne auf die Zeichen der Zeit gerichtet wird: Auf die großen pastoralen Herausforderungen unserer Zeit und die veränderte Stellung der Frau in der modernen Gesellschaft. Alle Dienste und Ämter der Kirche haben sich im Laufe der Geschichte  verändert, um den Anforderungen der jeweiligen Zeit gerecht zu werden. Auch Priesteramt und Bischofsamt haben nicht mehr die gleiche Gestalt wie in der frühen Kirche. Das sollte auch für den Diakonat der Frau berücksichtigt werden. Der Rückgriff auf die Tradition ist gut, aber allein nicht ausreichend."

     

    Das vollständige Interview mit Irmentraud Kobusch, ebenfalls vom 3. August, mit domradio.de finden Sie hier:  "Es gab schon in der frühen Kirche Diakoninnen"

     

    Weitere aktuelle Links zum Thema